Die Blutegeltherapie wird eingesetzt, um entzündliche Prozesse zu hemmen, Schmerzen zu lindern und die lokale Durchblutung zu fördern. Des Weiteren empfohlen bei Arthrose, zur Unterstützung der Gewebeentgiftung und zur Behandlung von venösen Stauungen. Durch die direkte Abgabe von hochwirksamen, natürlichen Substanzen (wie Hirudin) in das Gewebe können Entzündungsherde gezielt adressiert werden, was eine nachhaltigere Wirkung ermöglicht als bei rein symptomatischer medikamentöser Einnahme.
Anwendungsgebiete
Arthrose
Rückenschmerzen
Sehnenentzündungen
Rheumatische Erkrankungen: Zur Linderung von Entzündungsschüben
Krampfadern (Varikosis)
Venenentzündungen: akute Thrombophlebitis
Blutergüsse (Hämatome)
Sportverletzungen: Zerrungen, Prellungen oder schmerzhafte Ödeme
Tinnitus
Migräne & Spannungskopfschmerzen
plastische Chirurgie, u. a. Unterstützung der Wundheilung nach Hauttransplantationen
Anwendungshäufigkeit
1-4 mal im Zyklus von 2 bis 3 Monaten
möglich auch als Kurform
Kontraindikationen
Blutgerinnungsstörungen
Anämie
Ausgeprägte Immunschwäche
Schwangerschaft
Allergie Überempfindlichkeiten gegen die Inhaltsstoffe des Blutegelspeichels (z. B. Hirudin)
